Vaterschaftstest heimlich

Vaterschaftstest heimlich



Früher konnten sogenannte „heimliche“ Vaterschaftstests in vielen Vaterschaftslaboren durchgeführt werden. Damals war es möglich, dass z.B. ein „zweifelnder“ Vater einen gebrauchten Schnuller (oder ähnliches) mit Speichelanhaftungen des Kindes zusammen mit seinem eigenen genetischen Material in ein Vaterschaftslabor geschickt hat und dort ein Test ohne Wissen und Zustimmung der Kindesmutter durchgeführt wurde. Durch das ab Februar 2010 geltende Gesetz über genetische Untersuchungen bei Menschen (Gendiagnostikgesetz – GenDG) sind solche Untersuchungen jetzt strafbar.

Nach den §§ 8, 9 und 17 dieses Gesetzes müssen alle beteiligten Personen vor Durchführung des Tests aufgeklärt werden und dem Test ausdrücklich zustimmen. Bei Minderjährigen Personen erfolgt dies durch den oder die Erziehungsberechtigte. Bei Zuwiderhandlung drohen sowohl dem mit dem Vaterschaftstest beauftragten Labor, als auch dem Auftraggeber empfindliche Strafen. Diese können von Geldstrafen bis hin zu Freiheitsstrafen reichen.

Die Firma papatest24 hält sich strikt an diese und alle weiteren Forderungen des Gendiagnostikgesetzes. Sämtliche Untersuchungen werden nur nach Aufklärung und Einwilligung aller beteiligten Personen vorgenommen. Heimliche Vaterschaftstests werden bei papatest24 nicht durchgeführt und eine entsprechende Anfrage wird unter Hinweis auf das Gendiagnostikgesetz abgelehnt.

Die Konfliktsituation einer Frau einen Vaterschaftstest durchführen zu lassen


Ist sich eine Mutter nicht wirklich sicher, ob Ihr Kind von Ihrem Partner/Ehemann abstammt, kann dies starke Auswirkungen auf die Psyche der Mutter haben. Setzt sie die Beziehung oder Ehe aufs Spiel, indem Sie offen mit dem Partner spricht oder behält Sie den Seitensprung oder die Affäre lieber für sich und macht sie sich vielleicht ein Leben lang Vorwürfe?! Eine schwere Entscheidung. Aber wie lange hält eine Frau diesen Druck aus? Denn schnell wird klar, dass "Vater" und Kind eine starke emotionale Bindung zueinander aufbauen. Handelt Sie wirklich im Interesse des Kindes indem Sie die Zweifel verschweigt? Kann die Mutter wirklich verantworten, dass Sie Ihrem Kind den möglicherweise "wahren Vater" vorenthält und dem möglichen Erzeuger verwehrt sein Kind aufwachsen zu sehen? Und wie wird es Ihrem Partner gehen, sollte er irgendwann erfahren, dass er nicht der Erzeuger "seines" Kindes ist? Eins dürfte klar sein: Nach der Geburt fangen die Zweifel erst an. Je länger die Mutter wartet, desto größer wird die psychische Belastung. Eine zeitnahe Klärung durch einen Vaterschaftstest bringt vielleicht Veränderungen die vorher nicht absehbar sind. Dennoch bringt ein Vaterschaftstest Gewissheit und nimmt damit der Mutter den emotionalen Druck, egal, wie das Ergebnis aussieht.